Estlands Insel Kihnu

Eine von den exotischen Gegenden im ganzen Estland ist sicherlich die Insel Kihnu, dessen Kulturraum 2003 in die Liste des immateriellen und mündlichen Weltkulturerbes der UNESCO eingetragen wurde.

Auf Kihnu sind alte Sitten und Bräuche und die alte Lebensweise erhalten geblieben - die Handwerkskunst der Stammmütter wird in Ehren gehalten und täglich werden Volkstrachten getragen. Zu den traditionellen Sehenswürdigkeiten von Kihnu gehören der Friedhof, die Kirche, das Museum und der Leuchtturm.

Der Friedhof auf Kihnu ist für die Inselbewohner ein heiliger Ort - dorthin geht man still und nie nach Sonnenuntergang. Am Haupttor des Friedhofs liegt der bekannte Käptain Enn Uuetoa, auch Kihnu Jonn genannt, begraben. 

Die Apostolische Orthodoxe St.-Nicolai-Kirche auf Kihnu (1862) ist ein gepflegter Sakralbau, wo die Ausstattung der früher auf der Insel vorhandenen Kirchen erhalten geblieben ist.

Das Museum Kihnu wurde 1974 in einem alten Schulhaus gegründet. Dort kann man die Schöpfung von naiven Künstlern von Kihnu bewundern, berühmte Männer von Kihnu kennen lernen und Exponate besichtigen, die das Alltagsleben von Kihnu zum Ausdruck bringen (Werkzeuge, Kleidung, Handwerk, Möbel).

Der auf der Landzunge Pitkänä befindliche Leuchtturm Kihnu (1846) wurde aus England angefertigten Details zusammengebaut, seine Höhe über den Meerespiegel beträgt 31m und vom Erdboden 29m. Die Inselbewohner selbst haben für den Leuchtturm eine tolle Bezeichnung "puaek".

Mehr Details zu Kihnu findet Ihr unter www.kihnu.ee.

Quelle: www.visitparnu.com

Jäneda, Estland
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